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Dehnen

Unter Dehnen, oder auch Stretching gennant versteht man Gymnastikübungen, die zur Lockerung der Muskulatur. Hierzu werden bestimmte Körperstellen in Dehnstellung unter Zugkraft gesetzt.

Durch regelmäßige Dehnübungen kann die Flexibilität und Gelenkigkeit des Bewegungsapparats verbessert werden.

Durchführung

Dehnübungen können auf zwei verschiedene Art und Weisen durchgeführt werden.

Schwunggymnastik

Als Schunggymnastik werden Übungen bezeichnet, die den zu dehnenden Muskel durch Schwung- und Wippbewegungen dehnt.

Statisches Dehnen

Unter das Statische Dehnen, fallen jene Übungen, die durch einen Muskel durch bestimmte Dehnstellungen gedehnt werden. Diese Position sollte 15-30 Sekunden beigehalten werden.

Dehnübungsregionen

- Oberschenkel: Quadriceps (vorderer Oberschenkelmuskel), Hamstrings (hintere Oberschenkelmuskulatur)
- Gesäßmuskulatur dehnen: Gluteus maximus, Gluteus medius, Gluteus minimus
- Hüfte: Adduktoren (Innenseite der Oberschenkel), Abduktoren (Außenseite der Hüfte), Hüftbeuger
- Rücken dehnen: Lendenmuskulatur, obere und mittlere Rückenmuskulatur
- Schultern und Brust: Brustmuskulatur, vordere und seitliche Schultermuskulatur
- Waden dehnen: Gastrocnemius, Soleus
- Rumpf: Bauchmuskulatur, seitliche Rumpfmuskulatur

Krafttraining

In Bezug auf Krafttraining sind Dehnübungen sehr umstritten. Die These, dass durch Dehnen der Muskulatur und Gelenke das Verletzungsrisiko gemindert wird, ist durch keine wissenschaftliche Studie belegt.
Dagegen ergab eine Studie von Klee und Wiedmann, dass die Maximal- und Schnellkraft durch Dehnübungen um 5-7% gemindert werden.

Aus diesen Gründen sollte mit Stretching vor Wettkämpfen oder Krafttrainingseinheiten sparsam umgegangen werden.

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